18. März 2020

Maßnahmen von 1&1 zum Umgang mit der Corona-Pandemie

Mit diesem Beitrag möchten wir Sie darüber informieren, wie 1&1 mit der aktuellen Corona-Pandemie umgeht. Wir verfolgen die Entwicklungen bereits seit Anfang des Jahres und haben unsere Notfallpläne regelmäßig angepasst. Dabei stehen die Aufrechterhaltung unserer DSL- und Mobilfunkdienstleistungen sowie die Gesundheit unserer Mitarbeiter und Partner im Vordergrund. 

Kundenservice

Unser Kundenservice arbeitet von verschiedenen geographisch getrennten Standorten, die bei Bedarf gegenseitig Aufgaben übernehmen können. Im Rahmen der Arbeitsorganisation stellen wir sicher, dass ausreichende Kapazitäten für die Beantwortung von Kundenanfragen zur Verfügung stehen.

Rechenzentren

Durch die mehrfach redundante Anbindung der 1&1 Rechenzentren an die wichtigsten Internet-Knotenpunkte kann eine nahezu 100%ige Verfügbarkeit gewährleistet werden. So können Ausfälle jederzeit ausgeglichen werden. Dabei zählen unsere Rechenzentren zu den sichersten und leistungsfähigsten in Europa.

Die Administration unserer Rechenzentren ist per Fernzugriff von beliebigen Standorten möglich. Um die Betriebssicherheit zu gewährleisten, ist der Zugang zu den Rechenzentren derzeit ausschließlich dem Betriebspersonal für notwendige Arbeiten, etwa dem Austausch von Hardware, vorbehalten.

Mitarbeiter des Rechenzentrumsbetriebs wurden von allen anderen Unternehmensbereichen isoliert und arbeiten in verschiedenen Gruppen, die keinen persönlichen Kontakt zueinander haben. Für Wartungsarbeiten und Neubestellungen haben wir frühzeitig zusätzliche Hardware beschafft. So sind wir von potenziellen Lieferengpässen möglichst unabhängig.

Netzkapazität

Unser Netz bietet eine ausreichende Kapazität und ist grundsätzlich in seiner Dimensionierung auch für große Auslastungen ausgelegt – z. B. große Events, wie etwa eine Fußball-Weltmeisterschaft. Normalerweise verzeichnen wir in den Abendstunden die mit Abstand höchste Netzauslastung. Diese Spitzen sind für unser Netz normalerweise kein Problem.

In der aktuellen Situation verzeichnen wir darüber hinaus eine starke zusätzliche Nutzung von Internet- und Datendiensten, die in der aktuellen Situation unter anderem aus der Zunahme von Heimarbeit resultiert. Diese zusätzliche Auslastung verteilt sich über den gesamten Tag. Bisher gibt es aber noch keine Beeinträchtigungen oder Ausfälle von Internetdiensten, die auf das erhöhte Nutzeraufkommen zurückzuführen sind.

Wir überprüfen die Auslastung unseres Netzes permanent und haben die Möglichkeit, unsere Kapazitäten bei Bedarf zu erweitern. Zum jetzigen Zeitpunkt stellt der zusätzliche Datenverbrauch nach unserer Einschätzung keine besondere Herausforderung dar.

Home Office

Um die Risiken für alle unsere Mitarbeiter zu minimieren und einen Fortgang der Arbeit zu sichern, verfolgen wir einen mehrstufigen Maßnahmen- und Kommunikationsplan. Dazu zählt neben den von Ärzten und dem Robert-Koch-Institut empfohlenen Präventionsmaßnahmen, eingestellten Dienstreisen und abgesagten Veranstaltungen auch das Arbeiten von zu Hause.

Schon seit letzter Woche arbeitet ein großer Teil unserer Belegschaft im Home Office. Dafür sind wir sowohl technisch als auch organisatorisch gut aufgestellt. Natürlich steht es insbesondere Mitarbeitenden mit Vorerkrankungen und über 60jährigen frei, in der aktuellen Situation von zu Hause zu arbeiten. Dies gilt ebenfalls für Kolleginnen und Kollegen, für die aufgrund der aktuellen Kita- und Schulschließungen die Betreuung von Kindern erforderlich wird. Selbstverständlich beobachten wir die Situation sehr genau und bewerten diese fortlaufend neu.

Infektionsvorsorge

Bei allen Vorsorgemaßnahmen orientieren wir uns eng an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Unsere Mitarbeiter werden regelmäßig über diese Empfehlungen wie auch interne Richtlinien informiert.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren, haben wir sukzessive alle Dienstreisen auf das absolut notwendige Minimum beschränkt und persönliche Kontakte reduziert. Reisen zwischen unseren Standorten finden bis auf Weiteres nicht mehr statt, Besprechungen werden als Video- oder Telefonkonferenz durchgeführt.

Mit diesen Maßnahmen sehen wir uns gut aufgestellt, werden diese aber weiterhin kontinuierlich überprüfen und bei Bedarf anpassen und erweitern.