17. März 2004

TÜV-geprüfter Virenschutz

1&1 lässt Virenschutz-Funktion vom TÜV bewerten /// 100 Prozent der getesteten Viren erkannt

Die 1&1 Internet AG hat für ihren Virenschutz das Prüfsiegel des TÜV Saarland erhalten. Durchgeführt wurde der Test von der tekit Consult Bonn GmbH, einem Partnerunternehmen der TÜV Saarland Gruppe. Der 1&1 Virenschutz basiert auf dem Carrierscanner des weltweit führenden Hersteller von professioneller AntiViren-Software Symantec. Dieser ist in allen Webhosting- und Internet-Zugangstarifen für einen geringen Aufpreis enthalten. Die kürzliche Mydoom-Attacke hat erneut gezeigt, dass Viren und Würmer eine erhebliche Gefährdung darstellen.

Daher ließ der Internet-Provider 1&1 seinen Virenschutz von der Sec-rity-Management-Sparte des TÜV Saarland prüfen. Untersucht wurde die prozentuale Erkennungsquote des 1&1 Virenschutzes. „Das unabhängige Testergebnis beweist uns, dass eine lizenzierte Virenschutz-Software mit hundertprozentiger Erkennungsrate für den Endverbraucher die beste Lösung ist“ sagt Andreas Gauger, Vorstandssprecher der 1&1 Internet AG. „Open Source-Lösungen sind durchaus sinnvoll, da Lizenzgebühren nicht an den Endverbraucher weitergeben werden müssen. Virenscanner aus diesem Bereich weisen derzeit aber noch erhebliche Lücken bei der Erkennung von Viren auf und sollten nicht für den kommerziellen Einsatz genutzt werden.“ Der 1&1-Virenscanner erzielte in allen Testphasen ein 100%iges Ergebnis beim Erkennen der Referenzdaten.

Getestet wurde im Labor unter Windows XP und unter einer DOS-Umgebung. Fehlalarme wurden nicht ausgelöst. Bei der Testdurchführung im Internet filterte der 1&1 Virenschutz alle 734 infizierten Dateien einer definierten Sammlung heraus. Nach den TÜV-Kriterien sollten Virenscanner 100% aller Viren finden. Andernfalls könne man ihn nur als löchrigen Schutz bezeichnen. Als Referenzdatenset an infizierten Dateien kam die Wild-List-Virensammlung zum Einsatz. Die WildList-Organisation (www.wildlist.org) hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine ständig aktualisierte Liste der Viren zu veröffentlichen, die wirklich bei Anwendern auftreten und stark verbreitet sind. Für diesen Test wurde die Real-Time WildList vom 25. Januar 2004 (www.wildlist.org/WildList/Real-Time.htm) genutzt, wobei von jedem der dort aufgeführten 254 Viren jeweils zwei infizierte Dateien in der Virensammlung landeten. Darüber hinaus wurden 113 ehemalige WildList-Viren in 226 Dateien gefiltert, die noch vor kurzem weit verbreitet waren, heutzutage aber seltener anzutreffen sind, die ein Virenscanner aber trotzdem noch erkennen sollte. Insgesamt kamen 734 infizierte Dateien zum Einsatz, die mit 367 unterschiedlichen Datei-, Makro- und Skript-Viren infiziert waren.